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7 irrationale Überzeugungen, die Stress erzeugen

Können Sie sich vorstellen, dass es Gedanken gibt, die schädlich sind? Kennen Sie das befreiende Gefühl, wenn Sie etwas ausgemistet haben? Halten Sie es für möglich, dass es einen Zusammenhang zwischen diesen Dingen gibt, mit dem Sie sehr schnell Stress reduzieren?

Was hat das Ganze mit Stress zu tun und wo ist der Zusammenhang?

Unser Haus oder unsere Wohnung halten wir sauber, putzen regelmäßig und werfen täglich Dinge in den Müll. Stress reduzieren wir so durch Ordnung und Sauberkeit. Doch wie sieht es in unserer Gedankenwelt, bei unseren Überzeugungen aus?

„Unsere Gedanken bestimmen alles. Wir werden, was wir denken.“

Buddha

Was steckt dahinter?

Wasserstrahl auf Bronze-Hände, die zur Schale gehalten werden.

Denken wir einen Gedanken öfter, so wird er zu einer Überzeugung, einem Glaubenssatz. Dieser kann erstmal Stress reduzieren, weil er automatisch abläuft, ohne dass wir weiter darüber nachdenken. Oft haben wir jedoch Überzeugungen, die veraltete und irrational sind. Jetzt können wir viel Stress reduzieren, wenn wir diesen Gedanken regelmäßig ein Update verpassen, wenn wir sie putzen und vielleicht sogar aussortieren. Denn solche veralteten Überzeugungen sind oft mächtige Stressfaktoren und können sogar zu Depression und Burnout führen.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, von welchen Gedanken ich hier spreche?

Lassen Sie die folgenden 7 irrationalen Überzeugungen einmal auf sich wirken. Welche davon treffen wohl auf Sie zu?

Eine kurze Warnung vorab: Glaubenssätze entstehen über einen längeren Zeitraum und können daher teilweise sogar noch aus der Kindheit stammen. Wenn Sie bei einem dieser Sätze ein anderes Gefühl wahrnehmen, oder sich vielleicht sogar ärgern, dann lohnt es sich, dort genauer hinzublicken. Hier wartet wahrscheinlich ein großes Potential zum Stress reduzieren.

1.„Ich möchte von allen geliebt werden“

Herzluftballons fliegen in den Himmel

Wollen Sie das wirklich? Wenn wir von allen geliebt werden wollen, dann versuchen wir, es allen recht zu machen. Wer bleibt dabei auf der Strecke? Sie selbst! Was wollen Sie selbst? Machen Sie sich frei von dem Druck und den Erwartungen von außen und hören Sie auf Ihre eigene Stimme. Schnell lässt sich dadurch viel Stress reduzieren!

2. „Das könnte schiefgehen, und das, und das, und… Oh je…“

Mann schlägt Hände über Kopf zusammen

Kennen Sie solche Gedanken, die Entspannung oft unmöglich machen? Horrorszenarien, die wir uns ausmahlen, die dann aber fast nie so eintreten? Dafür fressen sie ziemlich viel Energie, verursachen Stress, Frust und lähmen uns. Stress reduzieren klappt hier, wenn Sie solche Gedankengänge bewusst unterbrechen. Atmen Sie tief durch und denken Sie an etwas Schönes. Das mag zu Beginn ungewohnt sein, lohnt sich jedoch schnell!

3. „Das ist schuld daran, dass es mir schlecht geht.“

Finger zeigen auf Kind, dass sich die Augen zuhält

Umstände, Personen, Dinge, die Vergangenheit, … Es gibt unzählige Dinge, die wir für unsere momentane Situation verantwortlich machen können. Wenn wir die Verantwortung aber nach außen geben, sind wir selbst ohnmächtig und leben in ständiger Angst vor dem, was kommen könnte. Schluss damit! Wir haben unser Leben selbst in der Hand. Wir bestimmen unsere Gedanken und unsere Reaktionen. Oder anders gesagt:

„Unser Leben ist zu 10% was passiert und zu 90% wie wir darauf reagieren!“

C. Swindoll

Verantwortung übernehmen und Stress reduzieren geht quasi Hand in Hand.

4. „Ich kann eh nichts machen.“

2 Hände mit Handschellen gebunden

Sind Sie sich da sicher? Hinter diesem Gedanken steckt oft der Glaube, dass es einfacher ist, bestimmte Dinge zu erleiden, als tatsächlich aktiv zu werden. Wollen Sie etwas ändern? Wollen Sie Ihren Stress reduzieren? Dann finden Sie auch Möglichkeiten!

5. „Ich darf keine Fehler machen.“

Blumen in ihrer einzigartigen perfekten Blüte

Der liebe alte Perfektionismus… Er verursacht viel Druck, kommt oft aus frühester Kindheit und scheint oft erstrebenswert zu sein. Doch meistens bemerken andere die Extra-Anstrengung gar nicht, die für „perfekt“ nötig war. Stress reduzieren und Perfektionismus zur gleichen Zeit funktioniert nicht.

6. „X ist böse und muss dafür bestraft werden.“

Richter mit roter Karte in der Hand

Realistisch gesehen hat X sich unangemessen verhalten und es wäre schön, wenn X das einsieht und ändert. Doch das liegt nicht in unserer Hand. Wir können andere Menschen nicht verändern, wir können nur uns selbst verändern. Wenn wir das beherzigen, lässt sich viel Stress reduzieren. Stress reduzieren heißt hier vielleicht auch, unsere Sicht zu ändern.

7. „Alles muss so laufen, wie ich es mir vorstelle.“

Pflanzbogen grenzt Weg ein

Wird es aber nicht. So eine Einstellung sorgt höchstens für Stress und Druck bei Ihnen und oft auch bei anderen. Ruhe und Flexibilität helfen hier beim Stress reduzieren.

Haben Sie sich bei dem ein oder anderen Punkt wiedererkannt?

Stress reduzieren im Inneren und Stress reduzieren im Äußeren hängen oft zusammen. Hinterfragen Sie Ihre Glaubenssätze und Überzeugungen. Das ist nicht immer einfach, doch mit etwas Übung gut machbar. Woran erkennen Sie rationale Glaubenssätze die Stress reduzieren? Wie entlarven Sie veraltete Überzeugungen die Stress verursachen? Die Antwort gibt’s im nächsten Artikel.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg beim Stress reduzieren und freue mich, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Ich hoffe, er bringt Sie bereits einen Schritt weiter in Richtung entspannten und ausgeglichenen Alltag.

Herzliche Grüße,

Ihre Rebekka Wapler