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Ist Stress wirklich schlecht für mich?

Verschiedenste körperliche Erkrankungen werden mit Stress in Verbindung gebracht und seien wir mal ehrlich:
Stress ist eine der beliebtesten Ausreden für quasi alles.
Aber ist Stress wirklich schlecht für Sie?

Die Antwort dazu ist ein ganz klares JEIN. 😉

Denn: Wir brauchen Stress, aber zu viel davon oder „falscher“ Stress ist langfristig schlecht für jeden von uns.

Wenn man aber die aktuellen Zahlen im Bezug auf Stress betrachtet, dann fällt eine Sache sofort ins Auge: Immer mehr Menschen sind gestresst. Und laut einer Studie der Techniker Krankenkasse haben 61% der Menschen in Deutschland Stress (Stand 2016).

Wenn man aber die aktuellen Zahlen im Bezug auf Stress betrachtet, dann fällt eine Sache sofort ins Auge: Immer mehr Menschen sind gestresst. Und laut einer Studie der Techniker Krankenkasse haben 61% der Menschen in Deutschland Stress (Stand 2016).

Wenn Sie jeden Tag von einem Termin zum nächsten hetzen, sich keine Pausen und keinen Ausgleich gönnen und sich mit Kaffee und Süßigkeiten wach halten, dann ist das definitiv der falsche Stress.

Den brauchen wir auch nicht.

Warum denn dann Jein?

Der „gute“ Stress:

Wenn Sie eine Anforderung oder ein Ziel als erreichbar ansehen, dann entsteht eine positive Herausforderung, an der wir wachsen können und neue Erfahrungen machen können. Das heißt dann in der Fachsprache „Eustress“.

Stellen sich sich einmal vor, Sie halten beispielsweise gerne Vorträge. Sie bekommen die Aufgabe, zu einem kniffligen neuen Thema einen spannenden Vortrag zu halten. Klingt gut und herausfordernd, oder?

Ohne diesen Eustress wäre das Leben schlichtweg langweilig.
Sie würden all Ihre Aufgaben genau kennen und wissen, wie sie zu erledigen wären.
Es gäbe gar keine Herausforderungen mehr.

…….Gääähhhhnnnnn……

Wenn das vorherrscht, dann  leidet man unter dem sogenannten Boreout.
Vor lauter Langeweile wird man ganz niedergeschlagen, die Symptome sind dann ähnlich wie beim Burnout.

Wenn Sie aber regelmäßigem Eustress ausgesetzt bist, dann haben Sie auch regelmäßig Erfolgserlebnisse – nämlich dann, wenn Sie eine Herausforderung erfolgreich bewältigen konnten.
So können Sie Erfahrungen sammeln, an denen Sie wachsen können, und neue Dinge lernen.
Ihr Selbstbewusstsein wächst dadurch übrigens auch.

Der „schlechte“ Stress:

Wenn Sie eine Anforderung oder ein Ziel als bedrohlich oder unangenehm empfinden, oder sich überfordert fühlen, dann entsteht dadurch der sogenannte „Disstress“.

Stellen Sie sich dazu vor, Sie halten zwar gerne Präsentationen, aber Sie mögen es gar nicht, wenn Sie diese auf Englisch halten müssen.
Doch nun sollen Sie ein besonders kniffliges Thema wegen einem Besuch von wichtigen Geschäftspartnern aus dem Ausland auf Englisch halten.
Klingt angsteinflößend? Das ist Disstress.

Wir alle erleben ihn immer wieder, er gehört einfach dazu im Leben.
Wichtig ist, dass er nicht zu häufig vorkommt, und dass Sie sich einen körperlichen Ausgleich suchen, wenn Sie in so einer Situation sind oder waren.
Dadurch können die Stresshormone nämlich wieder abgebaut werden, und verursachen keine Schäden in Ihrem Körper.

Übrigens kann sich dein Empfinden für Situationen auch ändern

Wenn Sie aus Stress-Situationen gelernt haben, wachsen Ihr Selbstbewusstsein und Ihre Erfahrung und Sie sind entspannter.
Nach einiger Zeit stehen Sie dann sinngemäß ganz anders da.

Sie empfinden dann nach und nach Situationen als herausfordernd, die Ihnen früher Angst gemacht haben und negative Stress-Situationen waren, und stellen sich dieser Aufgabe gerne oder zumindest mit einem neutralen Gefühl.

Diese Erfahrung haben Sie mit Sicherheit schon gemacht: Nehmen Sie beispielsweise Ihre erste Fahrstunde: die meisten von uns waren da wahrscheinlich ziemlich nervös und wussten nicht, was sie tun sollten. Und nach ein paar Monaten Fahrpraxis mussten Sie (in der Regel) gar nicht mehr nachdenken, wie Sie jetzt schalten und blinken sollen. Sie haben also dazu gelernt und können die Situation nun anders bewerten.

Das heißt aber nicht, dass es irgendwann keine Disstress-Situationen mehr geben wird.
Es werden einfach andere Anforderungen sein, die diesen bei Ihnen auslösen.
Aber Sie werden sich entwickeln, und so können Sie immer mehr Anforderungen und Ziele positive angehen und als Herausforderung sehen.

Fazit:

Stress kann gut und schlecht für Sie sein. Wichtig sind hier die richtige Balance und ein guter Ausgleich. Dann ist auch der „schlechte“ Stress gar nicht mehr so schlecht.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Ich hoffe, er bringt Sie bereits einen Schritt weiter in Richtung entspannten und ausgeglichenen Alltag.

Herzliche Grüße,

Ihre Rebekka Wapler