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12 Fakten über die Auswirkungen von Stress auf Ihre Gesundheit

Jeder von uns hat Stress. Mal ist es mehr, mal ein bisschen weniger. Doch Beruf, Freunde, Familie, Freizeit und Schlaf in die 24 Stunden zu bringen, die wir täglich zur Verfügung haben, ist oft gar nicht so leicht. Doch welche Auswirkungen hat der Stress tatsächlich auf Ihre Gesundheit? Hier finden Sie 12 Fakten dazu!

Lassen Sie uns den Stress nochmal genauer anschauen, um die Auswirkungen besser verstehen zu können: Stress lässt sich unterscheiden in positiven Stress (Eustress) und negativen Stress (Disstress). Eustress entsteht, wenn wir eine Aufgabe als Herausforderung ansehen und einen Weg erkennen, damit umzugehen. Disstress hingegen entsteht, wenn wir uns überfordert fühlen oder Angst haben, einer Anforderung nicht gerecht werden zu können.

Stressreaktionen sind die normale Antwort unseres Körpers darauf, denn evolutionär gesehen waren wir in solchen Situationen in Gefahr. Deshalb läuft unser Körper sozusagen auf Hochtouren:

  • Das Gehirn und die Muskulatur werden stärker durchblutet.
  • Die Bronchien werden weiter, wodurch wir schneller und flacher Atmen.
  • Der Herzschlag wird schneller und kräftiger, wodurch Puls und Blutdruck steigen.
  • Die Verdauungstätigkeit wird gehemmt.
  • Sexualhormone werden kaum noch freigesetzt.
  • Adrenalin, Kortisol und körpereigenen Schmerzmittel werden freigesetzt.

Wenn der Stress nur kurz anhält und wir für Ausgleich sorgen, so normalisieren sich die Stressreaktionen wieder. Haben wir aber länger oder dauernd Stress, so kann es problematisch werden.

12 Fakten über die Auswirkungen von Stress auf Ihre Gesundheit:

  1. Die eben aufgelisteten Stressreaktionen sind an sich nicht gesundheitsschädlich! Sie sind die normale und natürliche Reaktion auf Stressfaktoren und geben uns zusätzliche Energie um die Herausforderung zu meistern.
  2. Verbrauchen wir diese Energie nicht – zum Beispiel durch Sport – sondern bleiben weiter an unserem Schreibtisch sitzen, so wird der Stress zum Risikofaktor. Die zur Verfügung gestellten Energiereserven werden nicht abgebaut und können sich stattdessen an den Gefäßen ablagern. Das kann langfristig zu Arteriosklerose und sogar zu einem Herzinfarkt führen.
  3. Sind wir länger oder dauerhaft gestresst, so fehlt unserem Körper die Zeit zur Entspannung. Er steht unter Druck und verlernt abzuschalten, so dass wir schließlich auch dann, wenn kein Stress vorhanden ist, unter Strom stehen. Schlafschwierigkeiten und Burnout sind weitere mögliche Folgen.
  4. Bei chronischem Stress bleibt unsere Muskulatur angespannt und kann sich ebenfalls nicht mehr erholen. Kopfschmerzen, Verspannungen und Rückenschmerzen sind unangenehme mögliche Folgen davon.
  5. Hält der Stress an, so leiden auch unsere Gefäßwände und können sich schließlich nicht mehr weiten. Das führt dann zu chronisch erhöhtem Blutdruck.
  6. Stehen wir ständig unter Druck, so führt das zu einer Schwächung unseres Immunsystems. Das ausgeschüttete Kortisol verlangsamt die Abwehrreaktionen und macht uns anfälliger.
  7. Kortisol hat außerdem Einfluss auf unsere Bauchspeicheldrüse. Die Insulinausschüttung wird verringert, um Zucker für den Notfall zur Verfügung zu stellen. Hält der Stress jedoch an, so ist der Blutzuckerspiegel zu hoch, was zu einer vermehrten Insulinausschüttung führt. Langfristig kann dadurch Diabetes entstehen.
  8. Auch unser Gehirn reagiert auf Dauerstress: die Leistungsfähigkeit sinkt, Konzentration und Kreativität werden weniger. Sogar die chemische Zusammensetzung des Gehirns wird auf die Dauer verändert, was zu Depressionen führen kann.
  9. Durch die verringerte Verdauungstätigkeit können Magengeschwüre und Lebensmittelunverträglichkeiten als Stresssymptome entstehen.
  10. Die verringerte Ausschüttung von Sexualhormonen kann bei Frauen zu Zyklusstörungen und bei Männern zu Impotenz führen.
  11. Durch die dauernde Überanstrengung unserer Sinne kann es beispielsweise zu Tinnitus und Sehbeschwerden kommen.
  12. Durch den anhaltenden Stress achten wir weniger auf unsere Ernährung, was zu Übergewicht, Untergewicht und Hautproblemen führen kann.

Die Auswirkungen von Stress auf unsere Gesundheit sind ziemlich gravierend, wenn wir nicht aufpassen. Regelmäßige Entspannungsphasen, Schlaf und Pausen zum Stress abbauen, sowie gezielte Maßnahmen zur Stressbewältigung und Regeneration sollten deshalb ein wichtiger Teil des Alltag sein. Denn Stress muss nicht schlecht sein, sondern kann ein positiver Antrieb sein – solange wir regelmäßig für die nötige Erholung sorgen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Ich hoffe, er bringt Sie bereits einen Schritt weiter in Richtung entspannten und ausgeglichenen Alltag.

Herzliche Grüße,

Ihre Rebekka Wapler