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7 häufige Gründe für mentalen Stress

Auf jeden Mensch wirken unterschiedliche Stressfaktoren ein.
Je nach Empfindlichkeit und individuellen Schwachstellen.
Darunter gibt es verschiedene Stressfaktoren, die sehr viele Menschen beeinflussen.

Hier sind 7 der häufigsten mentalen Stressfaktoren:

1. Viel Verantwortung

Der eine mag sie, der andere hat Angst davor.
In beiden Fällen kann der Umgang mit hoher Verantwortung ein starker Stressfaktor sein!
Stellen Sie sich bitte einmal folgendes vor:
Sie wissen, dass in Ihrer Firma Stellen abgebaut werden sollen. Gleichzeitig haben Sie mit Ihrem Team gerade ein recht schwieriges Projekt, für das Sie die Verantwortung tragen: Sie sollen mit Ihrem Team eine Maschine zum Laufen bringen, doch das will einfach nicht funktionieren. Und Sie wissen, wenn Sie es nicht schaffen, werden sprichwörtlich Köpfe rollen. Zudem haben Sie sich vor ein paar Monaten ein kleines Haus gekauft, das Sie nun abbezahlen müssen…

Wie groß wäre für Sie in dieser Situation der Stressfaktor Verantwortung?

Verantwortung als Stressfaktor kann sowohl im privaten, als auch im beruflichen Kontext vorhanden sein.
Er ist aber nicht von einer beruflichen Position, einem sozialen Amt oder ähnlichem abhängig.
Wichtig ist hier, dass dieser Stressfaktor nur von Ihnen selbst bemerkt werden kann.
Manche Menschen fühlen sich ohne Verantwortung am wohlsten, andere mögen lieber mehr.

Reaktionen auf den Stressfaktor viel Verantwortung sind beispielsweise:

2. Verlust

Verlust ist ein sehr großer Stressfaktor, von dem wohl fast jeder mindestens einmal  im Leben betroffen ist.
Ob es sich bei dem Verlust um die Trauer beispielsweise aufgrund eines Todesfalles handelt, oder um Liebeskummer aufgrund einer Trennung, ist unserem Körper dabei egal.
Er reagiert quasi gleich.

Reaktionen auf den Stressfaktor Verlust sind beispielsweise:

  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Appetitlosigkeit
  • Schlafschwierigkeiten

3. Familie

Auch in der Familie – oder in einer Beziehung – gibt es viele Stressfaktoren. Diese Stressfaktoren können teilweise sehr bewusst sein, wie etwa, wenn man sich mit dem Partner immer wieder streitet.
Meistens merken Sie sicher sehr schnell, wie Sie so etwas stresst.
Es gibt aber auch positive Ereignisse, die sehr viel Stress verursachen können, ohne, dass wir uns dessen vielleicht bewusst sind.

Hier sind ein paar der möglichen familiären Stressfaktoren:

  • Verliebt sein – Wenn wir uns verlieben, wird unter anderem das Stresshormon Kortisol ausgeschüttet. „Was hat er/sie denn wirklich gemeint, mit dem „OK“??“, „Was soll ich nur anziehen…?“ und so weiter. Das ist Stress pur!
  • Heirat – Allein die ganze Planung ist hier schon sehr stressig
  • Schwangerschaft – Auch wenn die Freude noch so groß ist, so ist das baldige Mama/Papa werden doch auch mit vielen Fragen und Unsicherheiten und dadurch auch Stress verknüpft.
  • Geburt eines Kindes – Ganz abgesehen vom körperlichen Stress ist auch die Umstellung für beide Elternteile stressig.
  • Kleine Kinder / Teenager – Zuerst ist es der Schlafmangel, weil sie nicht durchschlafen. Irgendwann ist es der Schlafmangel, weil sie so spät vom Feiern heimkommen. Und natürlich andere Sorgen und Konflikte…
  • Pflegebedürftige Familienangehörige – Zeit, Aufmerksamkeit, Sorgen, Organisation,… das alles können Stressfaktoren sein!

Reaktionen auf familiäre Stressfaktoren sind beispielsweise:

  • Gefühlte Überforderung
  • Tollpatschigkeit
  • Schlafschwierigkeiten

4. Neues Umfeld

Egal ob wir gerade umgezogen sind, einen neuen Job haben, oder zu studieren anfangen, jedes Mal sind wir in einem neuen Umfeld.
Und das ist ein Stressfaktor!
–> Wir müssen uns neu einrichten.
–> Wir müssen uns zurechtfinden.
–> Wir lernen neue Menschen kennen.
–> Wir kennen uns noch nicht aus.
Und das hat natürlich Folgen.

Reaktionen auf den Stressfaktor neues Umfeld sind beispielsweise:

5. Ständige Unterbrechungen

Wenn wir bei einer Tätigkeit unterbrochen werden, dann erleben wir das vielleicht manchmal als willkommene Abwechslung.
Allerdings haben solche Unterbrechungen auch negative Auswirkungen und sind dadurch ein Stressfaktor: Bei einer kurzen Unterbrechung von etwa 3 Minuten brauchen wir etwa 2 Minuten, bis wir wieder auf demselben Stand sind, wie vor der Unterbrechung. Bei längeren Unterbrechungen dauert es sogar bis zu 15 Minuten. Wenn wir unterbrochen worden bist, machst wir danach mehr Fehler als davor und der Flow bricht ab.

Reaktionen auf den Stressfaktor ständige Unterbrechungen sind beispielsweise:

  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Reizbarkeit
  • Gefühlte Überforderung

6. Geldmangel

Wenn es  am nötigen Kleingeld mangelt, dann ist das ein großer Stressfaktor.
Je größer der Mangel, desto stärker ist hier logischer Weise auch der Stress.
Und auch wenn wir das Thema zur Seite schieben und scheinbar nicht daran denken, so arbeitet es doch unbewusst weiter, und ist weiterhin ein Stressfaktor.
„Kann ich mir das leisten?“ oder „Wie soll ich das nur bezahlen?“.
Manche Menschen sind auch scheinbar unsozial aus dem einfachen Grund, dass sie sich das Feierabendbier in der Kneipe nicht leisten können.

Die Forschung hat dazu außerdem noch herausgefunden, dass Geldmangel die Intelligenz beeinflusst. Das heißt konkret: wenn wir Geldprobleme haben, fällt es uns schwerer, kluge Entscheidungen zu treffen, da das Gehirn mit Geldsorgen beschäftigt ist. Das ist dann wiederum nicht unbedingt förderlich für die finanzielle Situation.

Reaktionen auf den Stressfaktor Geldmangel sind beispielsweise:

7. Berufliche Tätigkeit

Haben Sie Ihren absoluten Traumberuf und sind total glücklich in allen beruflichen Bereichen? Dann ist Ihre berufliche Tätigkeit wohl kein Stressfaktor für Sie.
Wenn das aber nicht der Fall ist, dann gibt es hier sehr sehr viele potentielle Stressfaktoren.
Hier ein paar davon:

  • Monotone Tätigkeit – wir machen immer dasselbe
  • Geringe Kontrolle über deine Arbeit – alles wird genau vorgeschrieben
  • Berufliche Überforderung – es wird zu viel verlangt, oder Dinge, die wir gar nicht können
  • Beförderung – wir müssen einer neuen Position gerecht werden
  • Jobwechsel – wir müssen uns in einem neuen Umfeld und mit neuen Aufgaben zurechtfinden
  • Berufliche Unsicherheit – wir wissen nicht, wie lange wir den Job noch haben
  • Kündigung – Selbstzweifel, Geldsorgen, Zukunftsängste sind hier oft ein großes Thema
  • Probleme mit VorgesetztenKonflikte führen zu Stress
  • Probleme mit den KollegenKonflikte oder Mobbing sind hier oft Stressfaktoren

Reaktionen auf den Stressfaktor berufliche Tätigkeit sind dann beispielsweise:

  • Körperliche Beschwerden
  • Gefühlte Überforderung
  • Reizbarkeit

Nehmen Sie diese 7 Punkte doch einmal kritisch unter die Lupe.  

  • Welche dieser Stressfaktoren treffen denn bei Ihnen zu?
  • Welchen dieser mentalen Stressfaktoren beeinflussen Sie selbst durch Ihr Verhalten?
  • Was können Sie tun, um diese Stressfaktoren zu vermeiden 100oder zu verringern?
  • Wer kann Sie dabei unterstützen, diese Stressfaktoren zu verringern?

Interessiert Sie dieses Thema?
Hier bekommen Sie noch mehr Informationen dazu:
7 körperliche Ursachen für Stress, die Sie kennen sollten
7 überraschende  Gründe für sozialen Stress“.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Ich hoffe, er bringt Sie bereits einen Schritt weiter in Richtung entspannten und ausgeglichenen Alltag.

Herzliche Grüße,

Ihre Rebekka Wapler