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7 körperliche Ursachen für Stress die Sie kennen sollten

Jeder Mensch reagiert auf unterschiedliche Stressfaktoren.
Je nach Empfindlichkeit und individuellen körperlichen Schwachstellen.
Aber es gibt verschiedene Stressfaktoren, die sehr viele Menschen beeinflussen.

Hier sind 7 der häufigsten körperlichen Stressfaktoren:

1. Lärm

Lärm ist einer der Stressfaktoren, dem wir fast immer und überall ausgesetzt sind.

Wenn wir nicht gerade fern von jeder Zivilisation und am besten alleine irgendwo im Wald leben, dann haben wir ständig eine gewisse Art von Lärm um uns.

Vor allem Städte sind laut. Der Verkehrslärm, hier klingelt ein Handy, da unterhält sich jemand. Plötzlich knallt es auf der linken Seite, weil jemand eine Türe zuschlägt. In jedem Geschäft läuft andere Musik und über die Kopfhörer der Nachbarn in der U-Bahn kann man fünf verschiedene Lieder gleichzeitig mithören. Ein Notarztauto fährt mit Sirene und quietschenden Reifen vorbei…

Wir können uns bedingt an Lärm gewöhnen, aber das bedeutet nicht, dass Lärm kein Stressfaktor ist.

Lärm als Stressfaktor führt dazu, dass unser Körper auf Anspannung schaltet und unter anderem Adrenalin und Kortisol ausschüttet. Dadurch steigen Herzschlag und Blutdruck. Das ist auch der Grund, warum man sich bei bestimmter Musik Energie geladener fühlt. Aus dem gleichen Grund führt auch ein plötzlicher Knall dazu, dass das Herz schneller schlägt.

Lärm ist ein Zeichen für Ihren Körper, dass irgendetwas passiert, worauf er gefasst sein muss. Haben Sie ständig viele Geräusche um sich, so führt das zu dauerndem Stress für Ihren Körper!

Reaktionen auf den Stressfaktor Lärm sind beispielsweise:

2. Schlafmangel

Schlafmangel ist ebenfalls ein sehr häufiger Stressfaktor, der zahlreiche Ursachen haben kann.

Oft ist er auch eine direkte Folge von mangelnder Stressbewältigung, so dass sich daraus ein Teufelskreis entwickelt.
Denn Stress verursacht Schlafprobleme und Schlafprobleme verursachen Stress.
In diesem Artikel geht es ausführlich um das Thema Stress und Schlafqualität.

Reaktionen auf den Stressfaktor Schlafmangel sind beispielsweise:

3. Kälte

Extrem kalte Temperaturen sind bei uns eher saisonal bedingt, und selbst für die Tage, wo das Thermometer unter 0°C anzeigt, haben wir ja Heizungen. Doch der Stressfaktor Kälte besteht nicht nur dann.

Kälte als Stressfaktor kann durch verschiedene Faktoren entstehen:

  • Wie kalt unsere Umgebung ist.
  • Wie kühl unsere Kleidung ist.
  • Wie stark wir uns körperlich anstrengen.
  • Ob wir ausgeschlafen sind.

Ist uns subjektiv zu kalt, so versucht unser Körper das zu korrigieren. Die typische Reaktion auf Kälte ist die Gänsehaut und das Zittern. Doch selbst bevor wir tatsächlich frieren kann die Kälte für unseren Körper schon ein Stressfaktor sein. Um die ideale Körpertemperatur zu halten, steigt unser Blutdruck und der Körper reagiert wie bei mentalem Stress.

Wichtig ist hier, dass dieser Stressfaktor nur von Ihnen selbst bemerkt werden kann. Manche Menschen fühlen sich bei 20°C am wohlsten, andere bei 30°C.

Hier ein paar Fragen, zum (körperlichen) Stress abbauen bei Kälte:

Was ist Ihre persönliche Wohlfühltemperatur?
Passt diese mit Ihrer Umgebung zusammen?
Wenn nein, wie können Sie diese daran anpassen (Heizung, Ventilator)?
Passt Ihre Kleidung dafür?
Wenn nein, wie können Sie diese daran anpassen?

Reaktionen auf den Stressfaktor Kälte sind beispielsweise:

4. Hitze

Auch extrem heiße Temperaturen sind bei uns eher saisonal bedingt, und selbst wenn das Thermometer über 30°C anzeigt ist das meistens nicht für viele Tage so. Doch auch der Stressfaktor Hitze besteht nicht nur dann.

Wärme als Stressfaktor kann durch verschiedene Faktoren entstehen:

  • Wie warm unsere Umgebung ist.
  • Wie hoch die Luftfeuchtigkeit ist.
  • Wie warm unsere Kleidung ist.
  • Wie stark wir uns körperlich anstrengen.
  • Bei vielen Frauen kommen die Wechseljahrs-Beschwerden noch dazu.

Ist uns subjektiv zu warm, so versucht unser Körper das zu korrigieren. Die typischste Reaktion auf Hitze als Stressfaktor ist das Schwitzen. Doch nicht immer stehen uns die Schweißtropfen auf der Stirn. Enge Kleidung aus Polyester führt beispielsweise bei vielen Personen zu Hitze als Stressfaktor, ohne dass diese es sofort merken. Starkes Heizen im Winter führt bei anderen Personen zu Hitze als Stressfaktor.

Auch hier ist wichtig, dass dieser Stressfaktor nur von Ihnen selbst bemerkt werden kann. Manche Menschen fühlen sich bei 20°C am wohlsten, andere bei 30°C.

Hier ein paar Fragen, um mögliche (körperliche) Stresssymptome bei Hitze zu erkennen:

Was ist Ihre persönliche Wohlfühltemperatur?
Passt diese mit Ihrer Umgebung zusammen?
Wenn nein, wie können Sie diese daran anpassen (Heizung, Ventilator)?
Passt Ihre Kleidung dafür?
Wenn nein, wie können Sie diese daran anpassen?

Reaktionen auf den Stressfaktor Hitze sind beispielsweise:

5. Flüssigkeitsmangel

Stress führt zu Flüssigkeitsmangel und Flüssigkeitsmangel führt zu Stress.
Wir haben wieder einen schönen Teufelskreis und einen sehr häufigen – vor allem unterschätzten – Stressfaktor.
Wenn unser Körper zu wenig Flüssigkeit hat, schüttet er Kortisol aus.

Jede einzelne unserer Zellen braucht genügend Flüssigkeit, um optimal funktionieren zu können. Und unser Körper besteht etwa zu 50% (Frauen) bzw. 60% (Männer) aus Wasser. Dieses Wasser reinigt und entgiftet unsere Zellen. Zu wenig Flüssigkeit ist ein sehr starker Stressfaktor! Wir müssen also über den Tag verteilt genügend wertvolle!! Flüssigkeiten aufnehmen, um das, was wir tagsüber unter anderem durch Bewegung, Atmung und Schwitzen verlieren, wieder aufzufüllen. Zu wertvoll zählen hier nicht Kaffee oder Limonaden, die stressen den Körper nur noch zusätzlich.

Was heißt genügend? Hier gehen die Meinungen der Experten auseinander. Das Minimum sollte jedoch bei 2 Litern für Frauen und 2,7 Liter für Männer liegen. Das Ganze ist natürlich abhängig von Körpergewicht, Größe und den Aktivitäten! Wichtig ist, vor allem Wasser zu trinken, denn die anderen Getränke belasten den Körper und tragen nicht zur Reinigung bei.

Reaktionen auf den Stressfaktor Flüssigkeitsmangel sind beispielsweise:

  • Reizbarkeit
  • Körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwierigkeiten

6. Schmerz

Dass Schmerz ein Stressfaktor ist, wird Sie wohl kaum überraschen.

Wenn Sie beispielsweise gerade unter Kopfschmerzen leiden, hat Ihr Körper deutlich weniger Ressourcen für andere Dinge über. Stress entsteht also schneller. Neben Kopfschmerzen, Regelschmerzen bei Frauen, oder Kreuzschmerzen zählen auch (schwere) Krankheiten oder Verletzungen zu diesem Stressfaktor.

Reaktionen auf den Stressfaktor Schmerz sind beispielsweise:

  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Gefühlte Überforderung

7. Giftige Substanzen

Auch der Konsum giftiger Substanzen ist für den Körper ein Stressfaktor.

Zu diesen giftigen Substanzen, die für unseren Körper als Stressfaktor wirken, gehören:

  • Weißer Zucker
  • Koffein
  • Alkohol
  • Nikotin
  • Bestimmte Medikamente
  • Andere illegale Drogen

All diese Dinge sind Gifte für unseren Körper die wir höchstens in geringen Mengen zu uns nehmen sollten. Mache Studien haben sogar positive Effekte von geringen Mengen wie etwa einer Tasse Kaffee oder einem Glas Rotwein am Tag gefunden. Größere Mengen – und die Erfahrung haben Sie sicher auch schon selbst gemacht – sind für unseren Körper jedoch anstrengend und setzten ihn unter Stress.

Reaktionen auf den Stressfaktor giftige Substanzen sind beispielsweise:

  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlafschwierigkeiten
  • Tollpatschigkeit

Nehmen Sie diese 7 Punkte doch einmal kritisch unter die Lupe.

Welche dieser Stressfaktoren treffen bei Ihnen zu?
Welchen körperlichen Stressfaktoren verursachen Sie selbst durch Ihr Verhalten?
Was können Sie tun, um diese Stressfaktoren zu vermeiden oder zu verringern?
Wer kann Sie dabei unterstützen, diese Stressfaktoren zu verringern?

Hier finden Sie noch mehr zu den Stressfaktoren:
“7 überraschende Gründe für sozialen Stress”
“7 häufige  Gründe für mentalen Stress”

Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Ich hoffe, er bringt Sie bereits einen Schritt weiter in Richtung entspannten und ausgeglichenen Alltag.

Herzliche Grüße,

Ihre Rebekka Wapler